Lebenslauf


 

 

BERND WEINREICH

(Jahrgang 1948) erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren, später kamen die Instrumente Violine und Viola hinzu. Als Mitglied verschiedener Kammermusikgruppen und Ensembles eignete er sich bereits seit seinem 14. Lebensjahr eine umfangreiche Werkkenntnis an. Seine erste Komposition, ein Streichquartett, für Schüler der Musikschule Senftenberg geschrieben, entstand 1966.

Bernd Weinreich hat Musikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg bei den Professores Siegmund-Schultze und Bimberg studiert. Als Kulturredakteur, Musikkritiker und Fotojournalist arbeitete er für verschiedene Printmedien und den Rundfunk. Sein kompositorisches Werkverzeichnis umfasst mehr als 70 Kompositionen. Dabei stehen vor allem kammermusikalische Werke in den unterschiedlichsten Besetzungen, Solowerke und Lieder im Vordergrund. Darüber hinaus kamen bisher u. a. eine Sinfonie, mehrere Solokonzerte, Klavierzyklen, fünf Streichquartette, sechs Bläserquintette, Bühnenmusiken, Werke für Orgel und weitere Soloinstrumente und Kompositionen für gemischte Besetzungen zur Uraufführung. Als Komponist ist er Mitglied der GEMA.

Bernd Weinreich war u. a. Leiter eines Betriebsensembles, Sekretär im Komponistenverband der DDR - Bezirksverband Cottbus, Konzertdramaturg, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit eines Orchesters und Pressereferent des Staatstheaters und der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus. Derzeit ist er als freiberuflicher Journalist und Fotograf tätig.

Bernd Weinreich ist Vorsitzender des Vereins „Cottbuser Musikherbst e.V.“, Geschäftsführender Vorstand des "Instituts für Forschung und Förderung des Lausitzer Musikschaffens" (IffLM) und Herausgeber der Jahresschrift "Lausitzer Musikforschung".